Newsletter des VDSV

Bitte schickt uns wieder Kalenderbilder!

 

Protokoll  Jahreshauptversammlung Samstag, den 28.4.2018  Rothenschirmbach

Rothenschirmbach, 28.04.2018, 15 Uhr

1.    Begrüßung

2.    Feststellung der Beschlussfähigkeit

3.    Bericht Vorstand

4.    Bericht Kasse

5.    Bericht Kassenwart

6.    Entlastung des Vorstandes

7.    Neuanträge Mitgliedschaft

8.    Sonstiges

Zu 1.- Mitglieder wurden von Lothar begrüßt

Zu 2.-alle Mitglieder wurden schriftlich fristgerecht  geladen, 28 Mitglieder sind anwesend, somit ist die Versammlung laut Satzung beschlussfähig

Zu 3.- Lothar berichtet: es wurden 6 Vorstandssitzungen durchgeführt

-        Mitglieder des Vorstandes nahmen an zwei Verbandsausschusssitzungen teil, einer Rennleitertagung, einer Verbandskongresssitzung des VDSV  

-        Organisation von zwei Trainingslagern sowie 2 Rennen : Mosbach und Elsholz

-        in Mosbach musste witterungsbedingt der 2. Lauf ausfallen

-        Elsholz hatte gute Bedingungen

-        Höhepunkt 2017 war 20 Jahre MSC, wurde gebührend gefeiert mit Lifemusik und Buffet

-        Vorbereitung des Rennens auf dem Possen, was leider witterungsbedingt abgesagt werden muste

-        Lothar bedankt sich bei allen Vorstandsmitgliedern für die geleistete Arbeit und hofft auf eine gute Saison 2018/19

Zu 4. Bericht Cati

-        Elsholz lief auch finanziell positiv, Mosbach lief nicht so gut

Zu 5. – Kassenprüfer Claudia Baumgarten hat die Kasse geprüft und hat keinerlei Beanstandungen, fordert die Mitglieder auf über die Entlastung abzustimmen

Zu 6.- Mitglieder stimmen der Entlastung einstimmig zu

 – somit ist der  Vorstand entlastet

Zu 6. – es gibt 3 Neuanträge, denen wird zugestimmt

-        es gab 2 Kündigungen 

zu 7. Sonstiges :  Termine: 5.-7.Oktober 2018 Trainingslager mit Impfaktion

-        20/21. 10 2018 Rennen in Elsholz

-        2. Rennen- Termin noch nicht bestätigt

-        Robert: Neues vom VDSV: Verbandsausschuss gibt vorläufigen Rennkalender bekannt:

-        Schweden EM

-        Mühlberg DM

-        Unterjoch DM: weitere Termine steht auf der VDSV Seite

-        Neuer Entwurf für Rennregeln des VDSV stehen online

-        Falls sie im Juni bestätigt werden, gelten diese in der kommenden Saison

-        Jörg: Tierschurzbeauftragte sollen mehr Macht bekommen , bei groben Verstößen eventuell sogar Musher des Platzes verweisen

-        Frank Baumgarten war in Vertretung für Lars V. zur Schulung für BM Referenten: es wurde festgelegt, wie in Zukunft BM Referenten geschult werden sollen- sehr umfangreich

-        Moni lobt  alle, die sich zu unseren Rennen angemeldet haben, da es prima klappt mit Meldeformularen und Anmeldefristen, bittet jedoch darum, in Zukunft vorher nur das Meldegeld, nicht das gesamte Startgeld zu zahlen

-        Erklärt , dass der Vorstand eine Entscheidung ein Rennen (Possen) abzusagen nicht leicht macht, daher ist es nicht schön, wenn man dann Kommentare im Netz liest, welche nicht akzeptabel sind, auch der VDSV wird so etwas in Zukunft ahnden

-        Mitgliedsbeiträge MSC wurden erhöht, unterstützt in der kommenden Saison  alle Mitglieder, welche einen Musherpass lösen mit 10€, somit kostet er für MSC Mitglieder nicht 35 sondern 25€.

-        10 € für Gästestarter ist nur eine Lösung für eine Saison

-        MSC zahlt für int. Musherpass die Gebühr, wer jedoch nicht am int. Wettkampf teilnimmt muss die Gebühr zurückerstatten

-        Robert teilt mit: 2Hunde Klasse Bike und Cani Cross laut Rennregeln nicht möglich- nur mit einem Hund, wenn man in die Wertung kommen möchte

-        MSC bietet zu ihren Rennen in der kommenden Saison 2 Hunde Klasse als Gästeklasse an, ohne Wertung der Norwegerpunkte

-        Jugendliche von 5-16 Jahre bitte melden zum Jugendcamp im Oktober 2018 in Rothenschirmbach (Anmeldung bei Fam. Kallasch)

-        Marcel Gürnth berichtet, Veranstaltung in Trebsen findet 2019 noch nicht statt, angedacht für 2020

VILDMARKSRACET 2018 (ein sehr interessanter Bericht von Andreas Pech)

 

Zum ersten Mal haben wir dieses Jahr im Januar an einem Distance-Rennen in Schweden teilgenommen. Vorgenommen haben wir es uns, seit wir unseren B-Wurf behalten haben. Also wurde im Herbst darauf hin trainiert, dass die Hunde lange Strecken laufen können. Erfahrene Musher wurden nach allen Regeln der Kunst ausgefragt, schließlich will man nicht mehr Fehler als nötig machen. Weihnachten 2017 ging’s auf nach Schweden, denn die Hunde müssen sich an Schnee und Kälte gewöhnen. Wir trainierten fleissig weiter, mussten jedoch einige Konditionseinbrüche hinnehmen, wie immer waren Keime auf dem Trail gestreut, und nicht alle Hunde blieben fit. So kam es dann, dass Großvater Marouk (von Heidi Vogel) mit seinen Enkelkindern (unser B-Wurf) auf die 120 km lange Strecke in Nornäs ging. Bei 20 Grad minus und Sonnenschein erfogte der Start zur ersten Etappe. Nach 70 km gab es eine Pflichtpause von vier Stunden, Hunde versorgen mit dem, was der Doghandler bereitgestellt hat, Hunde warm anziehen und schlafen lassen, selber was essen, die restlichen Hunde aus den Boxen lassen…… Vier Stunden können sehr kurz sein. Ich kam erst im Dämmerlicht am Checkpoint an, dementsprechend erfolgte der Restart in die Nacht hinaus. Um 1 Uhr nachts konnte ich dann finishen, als 15. Teilnehmer von 20 in meiner Kategorie. Es war anstrengend, aber auch schön. Nächstes Jahr gleich noch ein Mal – aber ohne die Fehler, die dieses Jahr noch drin waren!

Bilder sind dort viele gemacht worden, wegen copyright nur das eine dabei von mir, wer mehr sehen möchte, der kann auf www.vildmarksracet.se/en  gehen und sich mehr anschauen. Liebe Grüße an Euch alle, Andreas Pech

Schlittenhundesport an der Ostgrenze Europas

ein Bericht von Kathrin Hofmann

Als ich im Juli 2016 nach Estland kam war hier noch Sommer und an Zughundesport noch nicht zu denken. Durch einen guten Bekannten bekam ich den Tipp, was hier oben an Rennen veranstaltet wird: der Baltic-Cup. Mittlerweile macht er Station in 5 Ländern: Litauen, Lettland, Estland, Russland und Weißrussland. Letztes Jahr gab es noch 2 Stationen an denen ich teilnehmen konnte, in Lettland und Estland. Am Anfang war der Plan nur in Estland zu starten, da mich aber die Neugier packte, meldete ich auch für Lettland. Das Rennen fand am 22./23. Oktober statt, circa 4 Stunden von Tallinn entfernt. Die Anmeldung lief problemlos und überhaupt gab es alle Informationen neben der Landessprache auch in Englisch und Russisch. Zum ersten Rennen reisten wir 4 gemeinsam und waren Freitagabend in unserer Unterkunft, einer Schule. Vorher wollte ich gern noch melden und wissen, wo das Rennen genau stattfand, aber leider war abends keiner anzutreffen und der Stake out sehr leer. Ich erfuhr dann auch noch, dass das Rennen erst 13 Uhr startet und ich bis 11 Uhr da sein müsste. Gut, erster Unterschied zu den Rennen, die ich in Deutschland gefahren bin.  Morgens nach dem Frühstück packten wir alles ein und fuhren 10 min zum Stake out. Dort gab es eine tierärztliche Kontrolle der Hunde, inklusive Chip ablesen und einen Materialcheck. Dabei lernte ich auch, das beim Scooter fahren die Leine direkt am Roller sein muss und nicht am Bauchgurt. Gut, nachdem alles geklärt war, fand um 12 Uhr die offizielle Eröffnung statt.

https://estlandmitdenwuffs.files.wordpress.com/2017/02/img_0658.jpg?w=2048&h=1365 https://estlandmitdenwuffs.files.wordpress.com/2017/02/img_3491.jpg?w=1600&h=1067 https://estlandmitdenwuffs.files.wordpress.com/2017/02/img_3586.jpg?w=1600&h=1067   

Da ich die einzige Deutsche war, war klar, wir fallen auf. Wir unterhielten uns sofort gut mit den einzigen Finnen, die auch in Scooter 2 starteten. 

Das Rennen an sich war super, die Strecke total abwechslungsreich und schnell. Am ersten Tag kam ich gleich zu spät zum Start, da meine Uhr und die Rennuhr wohl nicht dieselbe Zeit hatten… nichts desto trotz fuhr ich die 4,4 km in 16:48min und war damit 8. von 8! Das war also auch ein Unterschied zu den Rennen in Deutschland, die ich bisher gefahren bin, ich war langsamste. Aber der Grund des Mitmachens war ja auch nicht gewinnen, sondern Spaß haben! Und den hatte ich. 

https://estlandmitdenwuffs.files.wordpress.com/2017/02/img_1416.jpg?w=1600&h=1067 https://estlandmitdenwuffs.files.wordpress.com/2017/02/img_1402.jpg?w=1600&h=1067 https://estlandmitdenwuffs.files.wordpress.com/2017/02/img_1709.jpg?w=1600&h=1067


Der Musherabend fand mit gutem Essen in der Turnhalle der Schule statt und es gab auch noch ein Quiz, welches sich die lettischen Veranstalter ausgedacht hatten. Ein schöner Zeitvertreib mit Preisen der Sponsoren!

Am Sonntag startete das Rennen um 10 Uhr und ich ging beruhigt auf die Strecke, schließlich war ich ja letzte und es gab keinerlei Stress mehr, denn es war unmöglich die anderen Starter einzuholen. Wir nutzten es als schönes Training, überholten ein junges Huskygespann und spielten für sie „Hase“. Überhaupt war es sehr entspannt auf der Strecke, die schnellsten der schnellen rauschten einfach an einem vorbei, ohne das die Hunde auch nur zuckten. In der Zeit des Wartens wurde noch ein kleiner Teamwettbewerb veranstaltet. Jeweils 3 verschiedene Teilnehmer (eines Landes) traten im CaniCross, Biken und Scootern gegeneinander an. Selbst das Zuschauen machte Spaß, auch wenn die Teilnehmer es alle sehr ernst nahmen. 
Das Rennen in Estland fand am 05./06. November statt und dieses Mal war ich allein mit den Hunden unterwegs. Ich hatte wieder ein kleines, nettes Zimmer, direkt mit Blick auf Start und Ziel. Interessant war dieses Mal, dass es geschneit hatte, es aber ein Dryland Rennen war. Was wurde also gemacht? Richtig, es wurde die Strecke geräumt! Tja, in Deutschland wünscht man sich Schnee und hier war er eben zu früh…


Unterschied zu Lettland war, dass man dieses Mal einen Zeitmesser am Körper hatte, der beim Durchfahren von Start und Ziel aktiviert und deaktiviert wurde. Sonst war es auch hier wieder alles unproblematisch und machte Spaß. Die Strecke war jetzt 6km lang und ich nach dem ersten Tag vorletzte- wenn sich das von Rennen zu Rennen steigert, dann gewinne  ich bald… Spaß beiseite, auch in Estland erlebte ich 2 tolle, gut organisierte Tage und ich freue mich schon auf die gesamte Etappe! Denn dieses Jahr werde ich versuchen alle 6 Rennen zu fahren- wann kommt man schließlich sonst mit Hunden nach Russland? Eine einmalige Gelegenheit!